Mögliche Nebenwirkungen
Akupunktur ist eine Naturheilmethode mit äußerst geringer Nebenwirkungs- und Komplikationsrate (schätzungsweise 0,01%). Trotzdem kann es auch bei sachgemäßer Anwendung zu unerwünschten und überschießenden Reaktionen kommen.
Diese könnte bestehen in
- Vorübergehende übermäßige Entspannung und Ermüdung nach derBehandlung, unter Umständen mit Beeinträchtigung der Verkehrstüchtigkeit
- Vorübergehende vegetative Reaktionen wie Schwitzen, Schwächegefühl u. Ä.
- Vorübergehende Verstärkung des zu behandelnden Leidens.
- Aktivierung von latenten (bereits vorhandenen, aber noch nicht ausgebrochenen) Krankheitsprozessen
- Gefäßverletzung mit Bildung eines Blutergusses oder Nachbluten aus der Stichstelle
- Vorübergehende Nervenirritation, evtl. mit Schmerz- und Sensibilitätsstörung in der Einstichregion oder vorübergehender Muskelkater
- Infektion
- Kreislaufstörungen, ggf. bis zum Kollaps
- Stichverletzung innerer Organe, insbes. Lunge
- Auslösung oder Verstärkung von Wehentätigkeit bei Schwangeren
- Verbrennung bei Moxa-Anwendung
- Blasenbildung oder großflächige, oberflächliche Bluterguss-Bildung bei Schröpfen